Dienstag, 26. Juli 2016

Und noch ein Steckenpferd


Beim Nähen gibt es bei mir öfters mal was doppelt. Meistens liegt es daran, dass ich bei den schwierigeren Projekten lieber vorab ein Probeteil nähe, bevor ich den "guten Stoff" anschneide. Und manchmal gefällt mir das Genähte auch einfach so gut, dass ich gleich noch ein zweites Teil davon nähen "muss".

Im Fall von unserem Steckenpferd war es weder noch. Ich hatte von vornherein vor, zwei Stück zu machen und habe beide daher auch parallel genäht. Warum gleich zwei? Keine Ahnung!
Vielleicht war mein Gedanke, dass wir dann eins davon verschenken können? Jedenfalls haben wir jetzt beide hier stehen.

Das, welches ich euch heute zeigen möchte, ist aber doch noch mal ein klitzekleines bisschen anders. Aber wirklich nur minimal.


Es hat längere Ohren - die am Anfang wie Schlappohren herunterhingen. Kürzen wollte ich sie nicht, daher habe ich sie einfach mit ein paar Stichen am Kopf zur Mitte hin festgenäht. Einer mega Reißattacke würde das wahrscheinlich nicht standhalten, aber bis jetzt werden die Pferde auch noch sehr liebevoll behandelt.


Die Mähnennaht habe ich aber auch hier sicherheitshalber noch mal von rechts abgesteppt.


Die Wolle für die Mähne war diesmal nicht wirklich fein, aber viel dünner als beim ersten Pferd. Das hat mich Nerven gekostet. Mit der ganz dicken Mähne von dem anderen Pony ging es definitiv schneller. Immerhin ist sie pink!


Da der Stoff vom Möbelhaus an sich schon recht dick ist, habe ich die einzelnen Teile nicht zusätzlich noch mit Vlieseline verstärkt. Bis jetzt schaut nichts von der Füllung heraus und auch sonst ist das Pferd genauso stabil wie seine (verstärkte) Schwester (oder Bruder?!).


Um die Halsöffnung zusammenzuziehen habe ich einen Schnürsenkel verwendet und diesen zusätzlich noch mehrmals um den Stab gewickelt. Da geht nichts auf - wenn nicht kleine geduldige Kinderfinger ewig daran rumwurschteln, um die Knoten aufzufuzzeln. Johanna ist dafür zum Glück zu ungeduldig.


So ganz 100%ig glücklich bin ich mit dieser Öffnung nicht. Das hat bei der anderen Version irgendwie besser funktioniert. Die Öffnung ist noch sehr groß und lässt sich nicht ganz eng am Stab zusammenziehen. Vielleicht muss ich noch mal ein bisschen von der Füllung entfernen.

Wer übrigens wissen möchte, wie man den Stab bombenfest im Pferdekopf fixieren kann, kann das in meinem ersten Steckenpferdpost nachlesen.
Es handelt sich nur um eine kleine Scheibe am Ende der Stange...ok, verraten...jetzt braucht ihr es auch in dem anderen Post nicht mehr lesen.


Ich mag auch dieses Steckenpferd. Johanna tendiert eher zu der anderen Version. Beim nächsten Mal will ich noch Halterungen anschrauben sodass man das Pony auch richtig seitlich festhalten kann - nicht nur am Stab oder am Zügel.
So eins haben sie im Kindergarten auch, nur kommen da die Halterungen direkt seitlich aus dem Kopf. Wie ich das machen könnte, ohne dass der Stoff da irgendwann ausreißt, weiß ich allerdings noch nicht.


Im Moment reicht's aber in unserem Pferdestall und für's "Bibi und Tina"-Spielen passt es auch perfekt. Vielleicht dann beim nächsten Mal doch noch um eins zu verschenken.

Und hier noch mal speziell für dich, liebe Gabi (und alle anderen Bibi Blocksberg geplagten Mamis):
"Das sind Bibi und Tina auf Amadeus und Sabrina...lalalala"
Bitteschön für den Ohrwurm! Gern geschehen!

Verlinkt bei: Creadienstag, Kiddikram
Schnitt: "Pferdestärken" aus dem Buch "Nähideen - Leben und Wohnen mit Stoff" vom TOPP Verlag
Stoff: IKEA

Donnerstag, 21. Juli 2016

Ein Ausschnitt mit Staatsbürgerschaft


Und aus der Versenkung kommt dann doch noch ein Lebenszeichen! Haaaaalllooooohoooo! Ja, ich lebe noch! Ein klitzekleines bisschen wird es noch ruhiger zugehen bei mir aber bald bin ich wieder voller Elan und Einsatz dabei. Der Kopf ist voll mit Ideen!
Heute schaffe ich euch endlich ein Nähprojekt zu zeigen, das eigentlich schon länger fertig ist, es aber noch nicht auf den Blog geschafft hat.

Jaja, klar. Ich rede hier vom amerikanischen Ausschnitt.

Die Basis für diesen Ausschnitt ist immer ein Shirt mit U-Boot Kragen. Weiter habe ich dann nach dem Tutorial von Pattydoo genäht.
Aber bis ich gecheckt habe, dass ich bereits einen Schnitt mit U-Boot Ausschnitt hier liegen hatte...man oh man. Die Else ist zwar eigentlich ein Kleiderschnitt, kann aber auch ohne Probleme als Shirt genäht werden. Und genau das habe ich gemacht.


Das war eigentlich nur ein Probeteil und zu sehen, ob es funktioniert. Es hat ziemlich gut geklappt und ich bin zufrieden. Weiteren Versionen steht also nichts mehr im Wege!


Fast wäre es mir passiert und ich hätte den Ausschnitt falschrum angenäht. Also mit der Überlappung am Rücken. Kurz vor dem Zusammennähen ist es mir zum Glück noch aufgefallen.
Der Knopf hätte zwar nicht unbedingt sein müssen, aber ich fand es ganz nett so.


Auch hier sind es wieder 3/4 Ärmel geworden. Ich mag die gerade einfach. Und abgesteppt sind sie auch mit der Cover...allerdings ist die Naht noch eine der ersten Covernähte gewesen und nicht so wirklich vorzeigbar. Inzwischen klappt es schon wesentlich besser. Ich bin zwar noch weit entfernt davon ein Profi zu sein, aber zumindest mit den Grundeinstellungen komme ich einigermaßen klar.


Mein Schnecken-SnapPap-Logo musste auch mit drauf. Es ist mir aber beim Annähen verrutscht, was bei dem Streifenstoff natürlich sehr suboptimal ist. Mein Perfektionsistenkopf war aber ausnahmsweise derselben Meinung wie ich, nämlich: Das lassen wir so. Ist ein Probeteil.
Am Logo liegt's also schon mal nicht, dass ich so skeptisch schaue!

Ich habe meine Probe-amerikanische-Else inzwischen schon öfters auch im Alltag getragen und da müssen noch einige mehr folgen. Vielleicht noch einen Tick länger und mit geradem Logo aber ansonsten mag ich sie sehr gerne so.


Ein schönes Grün schwebt mir fürs nächste Mal vor. Was meint ihr?

Und jetzt gehe ich endlich mal wieder meine Bloggerrunde drehen...ich freu mich auf euch!

Verlinkt bei: RUMS
Schnitt: Else von Schneidernmeistern als Shirt mit Tutorial von pattydoo zum amerikanischen Ausschnitt
Stoff: grau schwarzer Baumwolljersey mit olivfarbenem Bündchen, beides aus dem Kellerfundus

Dienstag, 21. Juni 2016

Die spinnen, die Kollegen...


...also die Eine. Zumindest wenn's um Fußball geht. Und gerade eben kommt man ja gar nicht mehr drumherum um das Thema.
Ich als bekennender Fußballmuffel kann mich da meistens gar nicht motivieren (lassen). Ok, wahrscheinlich werde ich mir (zumindest Teile) des Deutschlandspiels heute anschauen. Aber ich kann euch schon jetzt sagen: Immer wenn ich Fußball schaue, verlieren die Deutschen.
Also, ihr wisst Bescheid. Wenn die Jungs verlieren, dann habe ich zugeschaut.

Zurück zum Nähen und der fußballverrückten Sabine.
Das Problem mit den meisten Fußballshirts ist: Sie sind für Männer. Also weit geschnitten.
Um auch richtig fürs Public Viewing angezogen zu sein, wollte Sabine ein Damenshirt, das nicht an ihr herumschlabbert und trotzdem fußballmäßig ausschaut.



Das Shirt ist nach diesem Pullischnitt genäht...also Marke Eigenabnahme von Sabines Lieblingspulli.
Ich finde es immer cool, wie unterschiedlich derselbe Schnitt wirken kann, je nachdem welche Stoffe man verwendet.
Diesen Stoff habe ich vor ein paar Wochen durch Zufall gefunden. Inzwischen habe ich ihn aber schon öfters auf verschiedenen Blogs und in vielen Onlineshops gesehen.

Weil wir zufällig auf dem Sportplatz neben dem Büro ein Fußballtor stehen haben, sind natürlich viele, viele Bilder entstanden. Die Auswahl ist mir sehr schwer gefallen, daher gibt es diesmal eine kleine Bilderflut.




Eine ganz wichtige Sache, für all diejenigen, die auch gerne noch einen Deutschland- bzw. Flaggenstoff vernähen wollen. Der Stoff hat eine Richtung! Ja...eigentlich logisch, aber daran hatte ich vorher auch überhaupt nicht gedacht. Fast hätte Sabine ein Shirt in Gold Rot Schwarz tragen müssen. Dann doch lieber ein Shirt in Blau, Weiß, Rot oder?

Nur bei den Ärmelbündchen, da ging es nicht anders...aber so genau schaut da ja keiner hin (hoffe ich).


Auch am Halsausschnitt gibt es ein Bündchen, bei dem ich wieder die Nahtzugabe mit einem 3-fach Geradstich abgesteppt habe. Kurzzeitig habe ich überlegt, ob ich zum Absteppen grünes Garn nehmen soll (Fußballrasen usw.), aber Moritz hat mich dann davon abgehalten. Ich denke, er hatte recht.


Übrigens habe ich mich sehr bemüht, dass sich die Streifen von Vorderteil und Rückenteil an der Seitennaht treffen. Das hat sogar ziemlich gut geklappt, nur die Fußbälle haben nicht 100%ig genau gepasst. sonst wäre auch echt viel Verschnitt übriggeblieben.


Für das Rückenteil hätte ich mir auch gut unifarbenen bzw. schwarzen Jersey vorstellen können. Aber Sabine hat sich ein durchgehendes Fußballshirt gewünscht.



Ihr seht also, das ist nicht nur ein Kinderstoff. Der ist auch was für die großen Mädels (oder Jungs).


"Einigkeit und Recht und Freiheit"...nee, "brüh im Lichte"...oder wie war das noch mal? Sabine wollte leider nicht singen. Aber das mit der Hand hat sie voll drauf!


Wisst ihr eigentlich wie groß so ein Tor ist? Ich hab's gerade gegoogelt und es sind  7,32 x 2,44 Meter! Also der Neuer lässt das Ding irgendwie immer kleiner wirken...


Aber für die Fotos war dann das Netz sowieso wichtiger als das Tor.



Ich wünsch euch heute Abend viel Spaß beim Fußballschauen - vielleicht die Ein oder Andere auch im selbstgenähten Fußballshirt?
Oder gibt es sogar noch ein paar solcher Sonderexemplare à la Fußballmuffel wie mich?


Verlinkt bei: Creadienstag und HoT
Schnitt: Abgenommen von einem Kaufpulli
Stoff: Baumwolljersey Fußball von Stoffe-Hemmers

Donnerstag, 16. Juni 2016

Kameratasche Jonny - in die geht alles rein


Also meine selbstgenähte Taschenliebe trete ich hier jetzt nicht noch mal breit. Komisch - da ich bei gekauften Taschen da gar nicht so bin und absolut nicht alle haben muss.

Meine neue Kameratasche Jonny nach dem Ebook von der lieben Christine von Lecker & Nähen reiht sich perfekt in meine Vorliebe ein. Als ich die Tasche sah, war ich sofort verknallt und es passte auch gerade so super praktisch, da wir uns vor Kurzem eine neue Kamera gekauft hatten.
Moritz hatte ja bereits die kleine Version, den TheJo genäht. Aber für größere Ausflüge, mit mehreren Objektiven, brauchten wir doch eine große Tasche. Um genau zu sein, ich brauche sie. Denn inzwischen bin ich diejenige, die hier am meisten knipst.

Tatsächlich habe ich nicht nur die Tasche nach Christines E-Book genäht - ich habe sogar die absolut gleiche Tasche wie sie gemacht. Also, mit dem selben Stoff. Sie hatte da noch einen Rest von ihrer Tasche für mich übrig und der war einfach perfekt.


Das war übrigens mein Projekt vom Nähcamp in diesem Jahr. Die Tasche ist also schon seit einer Weile fertig, aber...naja, lassen wir das. Ihr kennt das Zeitthema ja selbst.


Also um das gleich mal vorweg zu sagen. Diese Tasche ist mega genial! Ich liebe sie und sie bietet soooo viel Platz und viele, viele Taschen.
ABER!!! Jetzt kommt's...das ist ein komplett wochenendfüllendes Projekt.
Ich habe das ganze Nähcampwochenende daran gesessen. Die einzelnen Teile dafür hatte ich sogar in mehreren Stunden (gefühlt so um die acht) vorab schon zugeschnitten und verstärkt.
Dass sich aber jede Sekunde Arbeit gelohnt hat, darüber brauchen wir gar nicht reden...das ist klar!


Die Details sind auch echt super. Es gibt überall kleine und größere Taschen. Teilweise sogar mit Netzstoff, damit alles gut sichtbar ist.


Besonders gut gefällt mir die vordere Zieharmonikatasche. Dahinter sind noch zwei kleine Speicherkartentäschchen verborgen und es gibt sogar noch eine Netztasche in der Tasche. Damit genug Platz ist, wird hier die Seite der aufgesetzten Tasche mit einer Art Zieharmonikatechnik genäht. Dadurch entsteht noch mal sehr viel Stauraum. Kannte ich nicht - finde ich toll!



Auch die Rückseite der Tasche kann sich sehen lassen. Hier gibt es noch mal eine große Tasche für Wasihrauchimmerreintunwollt über die komplette Breite. Bei mir ist da das Ladegerät drin.


Damit der Gurt nicht so beim Tragen einschneidet, gibt es noch mal ein extra passendes Gurtpolster. Das ist sehr praktisch. Am Anfang hatte ich etwas Bedenken, dass es ständig verrutschen würde, weil es nicht direkt am Gurtband fixiert ist. Es sitzt aber bombenfest an seinem Platz.


Für die Innenseite habe ich (wie empfohlen) Klettvelours verwendet. Das ist wirklich praktisch. Vor allem, wenn ich es irgendwann endlich mal fertig bringe, die dazugehörigen Unterteilungen zu nähen. Eigentlich gehören nämlich noch mobile Trennwände in die Tasche.
Die Trennteile können dann mit Klettverschluss ganz einfach in der Tasche versetzt und angepasst werden, da der Kletter 1A an dem Velours hält.
Mein Problem ist, dass ich die Tasche auch ohne die Trennwände schon toll finde und ich mich deswegen nur schwer aufraffen kann, sie noch nachzunähen. Aber es ist zumindest geplant!



Ein bisschen Sorge hatte ich, ob meine Nähmaschine die vielen Lagen Stoff schön nähen würde. Ich kann diesmal aber gar nicht meckern - sie hat alles brav mitgemacht.
 

Im Einsatz war die Tasche auch schon mehrere Male. Einmal ist mir auch KeineAhnungwaseswar mitten auf die Außenklappe getropft und hat einen dicken Fleck hinterlassen, der auch nach dem Trocknen noch sehr gut sichtbar war. Man, was hab' ich mich geärgert.
Ich habe mich nicht getraut die ganze Tasche in die Waschmaschine zu schmeißen (obwohl das wahrscheinlich auch problemlos gehen würde) und daher habe ich einfach mit der Hand den Taschendeckel abgewaschen. Das Material ist echt toll und verzeiht viel. Man sieht absolut nichts mehr von dem Fleck. Das ist super, weil man ja auch nicht immer und überall aufpassen möchte / kann, dass die Kameratasche auch ja nicht auf dem Boden steht und einen Fleck bekommt.


Wenn nicht dauerhaft die Kamera darin wäre, könnte ich mir die Tasche auch gut als (große) Handtasche (oder Wickeltasche) vorstellen. Dann vielleicht noch in einer anderen Farbe - da darf es ja ruhig auch mal knallig sein.

Also irgendwann werde ich Jonny auf jeden Fall noch mal nähen! Im Moment bin ich aber mit dieser schon sehr glücklich und ich freue mich immer, wenn ich mit ihr für Blogfotos unterwegs bin.


Verlinkt bei: RUMS, Taschen & Täschchen
Schnitt: Fototasche Jonny von Lecker & Nähen
Stoff: Außenstoff ist Cordura von funfabric, Innenstoff Klettvelours ebenfalls von funfabric, und auch den Netzstoff gibt es bei funfabric
Toll fand ich ebenfalls, dass es bei funfabric auch breits Gurtbad (4cm) und passende Schnallen bzw. Steckverschlüsse dafür gefunden habe. Im Prinzip bekommt man für diese Tasche wirklich ALLES bei diesem Shop.

Dienstag, 14. Juni 2016

Aus altem Lieblingsschnitt mach neuen Pulli


Meine Kollegin Sabine kennt ihr ja inzwischen schon. Zum Glück ist sie nicht nur mein Nähopfer, sondern lässt sich auch (weitgehend) klaglos fotografieren.

Neulich fragte sie mich, ob ich ihren Lieblingspulli nachnähen könnte. Ein fliederfarbener (ja, das war FLIEDER, Sabine!!!) Feinstrickpulli mit Überlänge an den Ärmeln und am Saum.
Die Stoffentscheidung fiel dann auch sehr schnell. Es sollte ein Jaquard-Jersey in Blau sein.


Das Abnehmen des Schnitts war zwar nicht besonders schwierig, aber langwierig, weil ich auf keinen Fall etwas falsch machen wollte. Ein Problem gab es dann aber doch und zwar mit der Saumlänge.
Was ich nicht bedachte hatte, war die unterschiedliche Dehnbarkeit der beiden Stoffe. Der Strick des Musterstücks ist sehr dehnbar bzw. bi-elastisch und lässt sich super über den Hintern ziehen. Der Jaquard-Jersey dagegen ist zwar auch schön dehnbar, aber nur in der Breite. In der Länge tut sich da fast gar nichts. Daher war er auch zuerst viel zu kurz. Ein nachträgliches breites Bündchen konnte allerdings sehr gut Abhilfe schaffen und jetzt sieht es aus wie gewollt.



Ansonsten bin ich aber mit der Passform sehr zufrieden und das Abnehmen des Originalschnitts hat sehr gut geklappt.

Auch bei diesem Stoff gibt es leider wieder einen sehr hohen Polyesteranteil, aber laut Sabine trägt er sich wirklich angenehm und man schwitzt nicht. Beim Nähen hat er sich auch echt gut angefühlt.

Das Muster finde ich klasse. Auf den Tragefotos kommt es leider gar nicht so gut zur Geltung.


Bei diesem Pulli kam übrigens meine Cover zum Einsatz. Leider habe ich total verpennt auch von der linken Seite der der Ärmeläume mal ein Bild zu machen, aber ihr könnt mir einfach glauben, dass es schöne Covernähte sind. Immerhin gibt es ein Bild von der Außenseite.


Die Nahtzugabe des Saumbündchens habe ich übrigens einfach noch mal mit einem 3-fach Geradestich abgesteppt. Ich beginne diesen Stich wirklich zu lieben...und es muss ja nicht alles gecoverd werden.

Auch den Halsausschnitt habe ich mit einem Bündchen aus dem Jaquard-Jersey versäubert und abgesteppt. An einen "echten" V-Ausschnitt habe ich mich nicht gewagt, aber das kommt nahe genug hin.



Also ich bin rundum zufrieden mit dem Schnitt, dem Stoff und meinem Model.
Und mein Model ist auch glücklich mit ihrem neuen Pulli. Was will man also mehr.


Zum Schluss gibt es heute noch zwei Outtakes.
Hier werde ich gerade geschimpft. Warum weiß ich gerade ehrlich gesagt gar nicht mehr so genau...es hatte bestimmt einen Grund.


Und so sieht es bei uns im Büroalltag aus. Immer schön mit einem Lächeln und dem Morgenkaffee an der Seite.


Und jetzt wünsche ich euch einen wunderschönen Dienstag, in der Arbeit, zu Hause, beim Einkaufen, beim Kinder hüten oder Relaxen und momentan beim Stöbern durch schöne Blogartikel!

Verlinkt bei: Creadienstag, Handmade on Tuesday
Schnitt: Abgenommen von Kaufpullover
Stoff: Jaquard-Jersey in blau von pepelinchen